Online-Befragung im Rahmen der Studie zur geförderten Familienberatung

Haben Sie schon einmal Beratung in einer Familienberatungsstelle in Anspruch genommen?

Oder sind Sie vielleicht aktuell Klientin oder Klient einer Familienberatungsstelle?

Das Österreichische Institut für Familienforschung führt im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit, Familie und Jugend eine Online-Befragung zur Wirkung von Beratung und den wesentlichen Kriterien, die eine gelungene Beratung ausmachen, durch.

Unterstützen Sie uns bitte, dass diese Studie zu einem Erfolg wird und nehmen Sie sich ca. 15 Minuten Zeit um den Fragebogen online auszufüllen.

Herzlichen Dank!

Hier geht´s zum Fragebogen: www.oif.ac.at/Beratung

Wichtige Information! Corona – 16.3.2020

Aufgrund der derzeitigen Situation hinsichtlich des Corona-Virus (SARS-CoV-2-Virus, COVID-19-Erkrankung) finden ab Montag, 16.3.2020 KEINE persönlichen Beratungen, Kursmaßnahmen und Gruppenveranstaltungen in der Hebebühne statt.

Somit bleiben auch die Bewerbungswerkstätten an den Standorten Tulln, Purkersdorf und Lilienfeld geschlossen.

In dringenden Fällen gibt es die Möglichkeit von telefonischer Beratung und Beratung per E-Mail. Wenden Sie sich diesbezüglich gerne an das Office der Hebebühne: Tel.Nr. 02272/65203 (Mo – Fr, 9:00 – 13:00 Uhr) oder E-Mail: office@hebebuehne.at.

Umfangreiche Informationen zum Corona-Virus erhalten Sie auf folgenden Websites:

https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Coronavirus—Haeufig-gestellte-Fragen.html

https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Coronavirus—Informationsmaterial-zum-Download.html
Material zum Downloaden in Deutsch, Englisch, Arabisch, Farsi, Türkisch,Serbisch, Kroatisch, Bosnisch

Herzlichen Dank für Ihr Verständnis!

30 Jahre Hebebühne

Endlich 30!

Im Juni, an einem der bisher heißesten Tage, wurde das 30-jährige Bestehen des Vereins im Minoritensaal in Tulln mit einem großen Fest gefeiert.

Der gemeinnützige Verein Hebebühne hat sich über die Jahre zu einer Beratungs- und Schulungseinrichtung entwickelt, der an Standorten im Most- und Weinviertel Beratungen und Schulungen im Auftrag des AMS Niederösterreich anbietet.

Nach der Eröffnungsrede von Geschäftsführer Mag. Michael Glaser wurden bei einer Podiumsdiskussion die Herausforderungen der Arbeitsmarktpolitik der letzten 30 Jahre und der Gegenwart beleuchtet. Im anschließenden Impulsreferat ging Univ. Prof. Dr. Walter Ötsch auf die wirtschaftlichen Herausforderungen der Zukunft ein. Das Format „Wordrap“ mit Mitarbeiter*innen, Fördergeber*innen und Kooperationspartner*innen leitete zum Geburtstagschor der Hebebühne, dem Buffet und zum Tortenanschnitt über, bevor die Formation 5/8erl in Ehr’n ein Konzert gab.

Zum Geburtstag der Hebebühne wurde auch ein Magazin herausgegeben, in dem Menschen zu Wort kommen, die den Weg der Hebebühne begleitet und gestaltet haben.

Vlnr: Geschäftsführerin von Arbeit plus NÖ Maria Nirnsee, Landesgeschäftsführer des AMS NÖ Mag. Sven Hergovich, Abgeordnete zum NÖ Landtag Ulrike Königsberger-Ludwig, Leiter der Förderabteilung des AMS NÖ Mag. Mario Danler, Geschäftsführer der Hebebühne Mag. Michael Glaser, Abteilungsleiterin Beratung Ulrike Putz-Alb, Geschäftsstellenleiter des AMS Tulln Hans Schultheis und Geschäftsstellenleiter der AK Tulln Günther Kraft

Film zum 30 Jahre Fest

Leben 2.0 – Filmprojekt für (Arbeit-) Suchende

– eine gelungene Kooperation zwischen dem Beratungsprojekt Trendwende und Polywood Studios.

AMS Niederösterreich unterstützt kreativen Ansatz in Beratungsprojekten:

TeilnehmerInnen des Beratungsprojektes Trendwende Amstetten haben ihr eigenes Drehbuch geschrieben, Regie geführt, waren SchauspielerInnen, haben einen Videoclip gedreht und diesen im Rahmen einer Filmmatinee präsentiert.

Ein gelungenes Projekt zur Förderung von Selbstwirksamtkeit.

Video ansehen: Klicken Sie auf das Bild

Gemeinsam einen Film zu drehen, erfordert eine Vielzahl an Kompetenzen und Fähigkeiten.

Dabei eignet sich das Medium Film sehr gut, genau die Kompetenzen zu trainieren, die sowohl für die Arbeitssuche als auch für alle beruflichen Tätigkeiten relevant sind.

Genau hier setzte der Verein Hebebühne bereits bei dem Projekt für arbeitssuchende Jugendliche“Moviemaker“ an und jetzt erstmals im Beratungsprojekt Trendwende, das im Auftrag des AMS Niederösterreich im Mostviertel gemeinsam mit dem Kooperationspartner GESA durchgeführt wird.

An Weiterführung und Ausweitung auf andere Beratungsangebote ist gedacht.

Im September gab es am Standort Amstetten ein erstes Treffen im Rahmen eines Workshops, bei dem die Möglichkeit, einen Kurzfilm zu produzieren, den interessierten Anwesenden vorgestellt wurde. Eine Gruppe von 8 Personen fand sich dann – wobei sogar aus anderen Regionen Personen daran teilnahmen- zu mehreren selbstorganisierten Treffen zusammen an denen die Rollen- und Aufgabenverteilung – von Geschichte und Skript über Drehorte, Organisation des Equipments, Drehgenehmigungen bis zu den Dreharbeiten selbst, dem Schnitt und der Filmmatinee alles organisiert wurde.

Am 25. Jänner wurde der Kurzfilm im Kino in St. Pölten im Rahmen einer Filmmatinee präsentiert. Die Mitglieder der Projektgruppe haben die Entstehungsgeschichte des Films „Leben 2.0“ sehr gut nachvollziehbar und ausnehmend eloquent und bestens vorbereitet dargestellt. Die nachhaltige Bereicherung dieses Projekts für die Teilnehmenden, welche Kompetenzen und Fähigkeiten in kurzer Zeit wieder gelebt und auch umgesetzt werden konnten, war sehr sichtbar.

Kompetenzen wie Kooperation, Konfliktfähigkeit, Organisation, Zielorientierung, Ideenreichtum, Verhandlungsgeschick, Selbstorganisation, Genauigkeit, Engagement und andere mehr sind notwendig, um in so kurzer Zeit das Projekt vom ersten Treffen bis zum erfolgreichen Abschluss zu bringen.

Um es mit Gerhard Paukner zu sagen, der mit seinen Polywood Studios mit „Leben 2.0“ bereits seine 80. Premiere im Kontext von Schule, Bildungsmaßnahmen und AMS Projekten in Österreich über die Bühne und den Film auf die Leinwand gebracht hat – „je besser wir auftreten, desto besser kommen wir an, Schauspiel hat immer mit allen Bereichen des Lebens zu tun“.

Foto: Gerhard Paukner mit Teilnehmenden der Projektgruppe Trendwende bei der Matinee

Viele geladene Gäste haben die Filmmatinee besucht, erwähnt seien Mag. Mario Danler, Leiter der Förderabteilung des AMS Niederösterreich, Sonja Figlhuber, Projektbetreuerin BBE Trendwende, Monika Leeb vom AMS St. Pölten, Margarete Selch, Leiterin des AMS Lilienfeld, TeilnehmerInnen von Trendwende aus anderen Standorten, Freunde, Bekannte und Interessierte aus anderen Projekten.

Mag. Mario Danler hat auf den Punkt gebracht, was gerade für Menschen über 50 während der Suche nach einer neuen Beschäftigung wichtig ist: das (Wieder-)Erleben von Motivation, Wertschätzung und Wirksamkeit und Offenheit und Mut, darüber zu sprechen und zitiert Nossrat Peseschkian „wenn Du willst, was Du noch nie gehabt hast, dann tu, was Du noch nie getan hast“.

Leben 2.0 als gelungener Versuch, Menschen für den herausfordernden Weg in eine neue Beschäftigung zu stärken, löst diesen Anspruch sehr gut ein.

Wir vom Projekt Trendwende Mostviertel – Bietergemeinschaft Verein Hebebühne und GESA – freuen uns, dass wir den Rahmen bieten konnten für einen gelungenen Versuch, mit kreativen Mitteln nachhaltige Stärkung und Selbstorganisation zu ermöglichen.